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Der frühe Vogel und die Altersvorsorge

Millennials sind wahre Freigeister, für die es eigentlich kaum noch ein Tabu-Thema gibt, über das nicht öffentlich diskutiert wird. Eine Sache wird bisher allerdings eher selten thematisiert: die Altersvorsorge. Und das, obwohl den Millennials durchaus bewusst ist, dass sie für das Alter vorsorgen müssen.

Die junge Generation weiß Bescheid über die Grenzen des Rentensystems und die Mühseligkeit des Sparens in der anhaltenden Niedrigzinsphase. Sie weiß, dass sie lieber heute als morgen aktiv werden sollte. Trotz dessen sorgt die Gen Y nicht ausreichend vor: Seit Jahren legen immer weniger Millennials Geld fürs Alter zurück.1

Zeit und Zinsenzins – die besten Freunde des Sparers

Millennials wird nachgesagt, dass sie ihr Geld lieber ausgeben, als es zur Seite zu legen. Und wenn doch gespart wird, dann für eine Reise oder ein neues Auto, anstatt für den Lebensabend. Dafür sei später schließlich noch genug Zeit. Aber gerade beim Thema Altersvorsorge ist so eine Denkweise kontraproduktiv. Eine der wichtigsten Stellschrauben beim Sparen ist nämlich der Faktor Zeit. Ebenso wichtig ist der sogenannte Zinseszinseffekt. Klingt kompliziert, ist aber schnell erklärt: Wenn Zinserträge (Gewinne) wieder angelegt werden, erhöht sich der ursprüngliche Anlagebetrag. Folgend wird dann der jeweils höhere Betrag verzinst.2 Mit dem Zinseszinseffekt kann man also sein Geld für sich „arbeiten“ lassen. Je früher man anfängt, fürs Alter vorzusorgen, desto mehr kann man von diesem Effekt profitieren – und das selbst bei kleineren Sparbeträgen.

Ein einfaches Rechenbeispiel macht das anschaulich: Fängt man mit 25 Jahren an jeden Monat 200 Euro zur Seite zu legen, hat man mit 65 Jahren ganze 96.000 Euro gespart. Wurde das Geld mit einer Rendite von fünf Prozent am Kapitalmarkt angelegt, stehen einem zirka 306.000 Euro zur Verfügung. Keine schlechte Ausbeute! Hätte man allerdings schon mit 24 Jahren angefangen, kommen satte 324.000 Euro zusammen. Obwohl nur zusätzlich 2400 Euro reingesteckt wurden, kommen 18.000 Euro mehr raus. Klingt wie Magie, ist aber einfache Mathematik.

Hilfe im Altersvorsorgedschungel

Alles schön und gut. Aber wie legt man sein Geld jetzt an, um fünf oder mehr Prozent Rendite zu bekommen? Setzt man lieber auf Sicherheit oder Risiko? Private Rentenversicherung, Lebensversicherung oder doch lieber Aktien und ETFs? Und was hat es mit der betrieblichen Altersvorsorge auf sich? Fest steht, dass es gar nicht so einfach ist, bei der eigenen Altersvorsorge den Überblick zu behalten und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Wer Schwierigkeiten damit hat, sein Geld zu verwalten und die richtigen Prioritäten zu setzen, holt sich am besten Hilfe vom Fachmann. Ein Finanzberater hilft, die perfekte Vorsorgestrategie zu entwickeln, mit Blick auf die individuellen Wünsche und Ziele des Kunden. Und nicht vergessen: Je früher man auf die vorhandene Fachkompetenz zurückgreift, desto länger kann man davon profitieren.



Was sind Fixkosten und wie hoch sollten sie sein?

Für die richtige Finanzplanung ist eine genaue Übersicht über Einnahmen und Ausgaben unerlässlich. Die Gesamtausgaben eines Haushaltes setzen sich immer aus Fixkosten und variablen Kosten zusammen. Doch was genau sind Fixkosten? Und welchen Anteil des Budgets sollten sie ausmachen?

Miete, Versicherungen und Strom sind typische Fixkosten, denn sie treten regelmäßig und in konstanter Höhe auf. Je höher diese Kosten ausfallen, desto unflexibler wird man bezüglich anderer Ausgaben. Einige Fixkosten müssen monatlich gezahlt werden, während andere nur vierteljährlich oder sogar jährlich anfallen. Letzteres trifft häufig auf Versicherungen zu. Variable Kosten hingegen können von Monat zu Monat unterschiedlich sein. Entsprechend hat man, anders als bei den Fixkosten, auch immer die Möglichkeit, einzusparen. Variable Kosten entstehen zum Beispiel bei Lebensmitteleinkäufen oder Shopping.

Wie hoch die individuellen fixen und variablen Kosten letztlich sein sollten, ist natürlich von Haushalt zu Haushalt unterschiedlich. Allerdings gibt es bestimmte Richtwerte, an denen man sich gut orientieren kann:

Die Fixkosten sollten maximal 50 Prozent des Nettogehalts ausmachen

Um sich finanziell maximale Flexibilität zu ermöglichen, sollte man seine fixen Kosten möglichst gering halten. Insgesamt gilt die Richtlinie, dass Fixkosten auf keinen Fall mehr als 50 Prozent des Nettogehalts ausmachen sollten. Empfohlen werden eher 30 bis 40 Prozent.1

Die Miete sollte ein Drittel des Nettogehalts nicht überschreiten

Angenommen man verdient 1500 Euro netto im Monat, dann sollte die Miete nicht mehr als 500 Euro betragen – Nebenkosten inklusive! Zahlt man wesentlich mehr, sollte man seine Wohnsituation überdenken.2

Die Rücklagen für die Altersvorsorge hängen vom Alter ab

Altersarmut ist europaweit ein wichtiges Thema, da die gesetzliche Rente schon lange nicht mehr ausreicht, um seinen Lebensstandard zu halten. Gerade deshalb sollte auch die private Altersvorsorge in die Fixkosten einfließen. Je älter man ist, desto höher der prozentuale Anteil des Nettoeinkommens, der in die private Altersvorsorge fließen sollte. Bei Berufseinsteigern sind 4 bis 6 Prozent ausreichend, 30-Jährige sind bei 5 bis 8 Prozent und ab 40 sind 7 bis 10 Prozent fällig.

Der Notgroschen ist Pflicht!

Um für kleinere und größere finanzielle Rückschläge gewappnet zu sein, muss man unbedingt Rücklagen schaffen. 10 Prozent des Nettogehalts sind dabei eine empfehlenswerte Rate und sollten jeden Monat fix angespart werden. So hat man dennoch genügend Flexibilität für Ausgaben, die einem Freude bereiten.3

Wer einen genaueren Blick auf seine Fixkosten und mögliche Einsparpotenziale werfen möchte, für den lohnt sich ein Treffen mit einem unserer Finanzberater. 

1 gehalt.de
2 dein-bestes-leben.de
3 gehalt.de

 



Aufrichtige Fragen an Finanzberater – und Reaktionen, die überraschen

Gute Beratung basiert auf Vertrauen. Jedoch ist nicht jeder Mensch direkt in der Lage, einem Berater zu vertrauen. Besonders dann nicht, wenn es um so etwas Persönliches wie die eigenen Finanzen geht. Wir wollen mit einigen vorschnellen Urteilen aufräumen und Klarheit schaffen. Uns war es ein Anliegen, unsere Berater zu Wort kommen zu lassen, uns zu erzählen, warum sie ihre Arbeit machen und wie sie mit dem Image ihrer Branche umgehen.

„Ich erstelle ein Konzept, das ich an deren Stelle genauso bei mir umsetzen würde. Und nur wenn das Konzept zu 100% steht, gehe ich in die Beratung.“

Claudia Augustin ist 50 Jahre alt und arbeitet schon die Hälfte ihres Lebens bei der OVB. Mittlerweile ist sie Bezirksleiterin in Bad Segeberg und bildet außerdem aus für die Berufe Kaufmann/frau für Versicherungen und Finanzen sowie für Büromanagement.
Wir fragten: Auf welche persönlichen Stärken kannst du am ehesten im Rahmen eines Kundengesprächs zurückgreifen? 

"Meine Stärken sind das Analysieren und die Konzepterstellung. Hierfür stelle ich zum Teil persönliche Fragen, um möglichst alle Eventualitäten mit einplanen zu können. Ich habe immer ein offenes Ohr. Ich höre meinen Kunden auch mal bei persönlichen Herausforderungen zu und helfe mit Zeit und Coaching-Fragen selbst eine Lösung zu finden. Weil es mir so wichtig ist und mir viel bedeutet, dass meinen Klienten ihren finanziellen Weg finden und damit glücklich sind – deswegen passt mein Job zu mir."

„Mir ist es sehr wichtig, dass der Kunde versteht, dass die ersten zwei Termine dafür da sind herauszufinden, ob wir uns beide eine lebenslange Betreuung vorstellen können!“

Joel Raphael Rohne ist 29 Jahre alt, wohnt im Siegerland und ist seit Oktober 2014 bei der OVB. Aktuell ist er Geschäftsstellenleiter, doch sein nächstes Ziel ist schon in Sicht: Er bereitet sich auf die Stelle des Bezirksleiters vor. 

Wir fragten: Wie bekommst du es hin, dass du in deinen Kundenbeziehungen nicht bloß als Dienstleister, sondern vor allem als langjähriger Wegbegleiter wahrgenommen wirst? 

"Mir ist es unglaublich wichtig, dass meine Kunden verstehen, dass es darum geht, dass wir gemeinsam ihre Zukunft planen, schützen und aufbauen. Denn nur wenn wir uns gegenseitig mögen, möchten sowohl der Kunde als auch ich dies. Ich bin ein großer Freund von ehrlichen, aufrichtigen und einfachen Worten.
Ich habe mit der Betreuung meiner Kunden und Mitarbeiter meinen Traumberuf gefunden."

„Die meiste Zeit nehme ich mir im Ersttermin dafür, den Menschen oder die Familie, die persönliche Situation genau kennenzulernen und zu verstehen.“ 

Wolfgang Kellermeier hat sein eigenes OVB-Büro in Braunschweig und arbeitet dort nicht nur als Büroleiter, sondern auch als Bezirksleiter. Nächster Schritt: OVB Direktion. Er ist 41 Jahre alt und seit 9 Jahren bei der OVB.

Wir fragten: Was macht dich aus und welche Rolle spielt Ehrlichkeit für dich, während du als Finanzberater arbeitest?

"Ich bin absolut offen und ehrlich. Das merken Menschen, die mich neu kennenlernen, sofort. Ich habe es mir zu Beginn eines jeden Erstgesprächs mit Bewerbern oder bei Kundenberatungsgesprächen angewöhnt, die Menschen direkt anzusprechen und zu fragen, ob ich höflich oder lieber ehrlich zu ihnen sein soll. Jeder hat sich bislang für Ehrlichkeit entschieden! Somit kann ich alles was mir auffällt auch ganz offen ansprechen… was nicht automatisch auch heißt, dass es den Menschen hinterher gefällt – denn die Wahrheit ist nicht immer schön, Fakten nicht immer positiv …"

Wir fragten: Gibt es einen Kunden, den du so schlecht beraten hast, dass du froh wärst, wenn du ihm nie wieder über den Weg laufen würdest? 

"Schlecht beraten – bewusst - mit Sicherheit nicht. Was ich bestimmt einräumen muss ist, dass ich nicht jedem Kunden alles, was eigentlich sinnvoll und vorteilhaft für ihn gewesen wäre, auch ausdrücklich empfohlen und angeboten habe… Dies ist mir auch selbst bewusst geworden. Daher plane ich eine Servicestelle personell zu besetzen, die sich z.B. mit solchen Themen wie Service- und Zufriedenheitsanrufen befasst. Auf Lücken und Möglichkeiten nachtelefoniert und die Offenheit der Kunden erfragt, dass wir hier nachberaten können!

Generell strebt die OVB als Konzern eine umfassende Ausbildung ihrer Mitarbeiter an, mindestens über die Bereiche Versicherungen, Finanzanlagen und Immobilienfinanzierungen. Menschen, die Expertenstatus erlangen wollen und die interne Ausbildungsqualität sicherstellen, bilden sich darüber hinaus über viele weitere Bereiche regelmäßig weiter."

Unser Fazit: Menschlichkeit und Finanzberatung lassen sich unter einen Hut bringen. Gerade bei einem Beruf, der im engen Zusammenhang mit persönlichen Lebenssituationen steht, ist es wichtig, sich seinen Berater genau auszusuchen.